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Fahrtest: Kia Soul 1.6 CRDi AutomatMan kann von einer gelungenen Kreuzung aus Kleinwagen und SUV sprechen. Kia bezeichnet den Soul als Urban-Crossover. Erreicht wurde jedenfalls eine erstaunliche Innenraumausbeute.Franz Welte / Quelle: St. Galler Nachrichten / Dienstag, 18. Mai 2010 / 11:51 h
Natürlich ist die äussere Erscheinung des Fronttrieblers nicht jedermanns Sache. Während die einen die Optik eines kleinen Geländewagens als originell empfinden, ist für andere die „Kastenform“ wenig gefällig. Doch das frech daher kommende Fahrzeug profitiert dadurch beim Platzangebot enorm.
Der Kofferraum lässt sich leicht von 222 auf stattliche 1511 Liter erweitern. Unter dem Kofferraumboden nimmt eine unterteilte Ablage auch noch Kleinkram auf. Das sich eigenwillig präsentierende Fahrzeug mit seiner markanten Front ist nur 4,1 Meter lang, aber 1,66 Meter hoch.
Durch die hohe Bodenfreiheit von 16,5 Zentimetern fällt der Einstieg gerade für ältere Personen ungewohnt leicht und werden auch unbefestigte Wege problemlos gemeistert, ist also nicht bloss ein Design-Gag. Die hohe Sitzposition gewährt einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen.
Jugendliches Design im Innern Mit dem Urban-Crossover will Kia neue Kunden erobern, speziell auch junge, die im Handschuhfach nicht weniger als 14 CDs verstauen können. Daher brachte der koreanische Autobauer den mutigen Schritt zur Nische auf. Während das Exterieur mit robusten Stilelementen auffährt, etwa den schwarz eingefassten Leuchten rundum, überzeugt das Interieur mit betont jugendlichem Design bei hervorragender Ergonomie. Lediglich beim Armaturenbrett hätte man mehr Charakter erwartet. Doch auf der grauen Fläche sind die Rundinstrumente sehr gut ablesbar.Sparsamer Turbodiesel Unser Testfahrzeug war mit dem 1,6 Liter-Vierzylinder-Turobdiesel-Motor mit 16 Ventilen und Automat ausgestattet.Kia Soul: Freches Gesicht mit grossem Platz- und Raumangebot. / Foto: kia.ch
Rückansicht / Foto: kia.ch
Das Raumwunder mit frechem Gesicht. / Foto: kia.ch
Side / Foto: www.kia.ch
Dieser wurde im Diesel-Kompetenzzentrum von Kia in Rüsselsheim entwickelt. Er verfügt über einen elektronisch gesteuerten Turbolader mit variabler Geometrie (VBG) und ist serienmässig mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet. In der für den Soul überarbeiteten Version mobilisiert der Motor eine Leistung von 128 PS (94 kW) und ein Drehmoment von 260 Nm. Er beschleunigt das Fahrzeug in 11,3 Sekunden auf 100 km/h und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 182 km/h. Im Mix verbraucht der Soul mit dieser Motorisierung 5,9 Liter auf 100 Kilometer. In der Stadt sind es 7,5 und auf der Landstrasse 5,2 Liter. Der Automat verbraucht im Mix 0,7 Liter mehr auf 100 Kilometer als die Variante mit Handschaltung. Für Soul-Käufer, die einen Benziner vorziehen, bietet Kia den 1,6 Liter-Motor der Gamma-Baureihe (126 PS) an, der mit einer leistungssteigernden elektronischen Benzineinspritzung und variabler Ventilsteuerung ausgerüstet ist. Üppige Ausstattung schon der Basisversion Die üppige Ausstattung darf gelobt werden. Schon die Basisversion Classic (ab 20'550 Franken erhältlich) bietet ein Audiosystem mit Radio/CD,USB, AUX und elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung und geschwindigkeitsabhängige elektronische Servolenkung. Die von uns gefahrene Version Trend rollt auf 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und verfügt zum Beispiel über eine Dachreling, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und Schaltknauf, elektrisch einstellbare und beheizbare Aussenspiegel, Parksensoren hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und ins Lenkrad integrierte Steuerung des Audiosystems. Sicherheitsmässig verfügt der Trend über das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das mit TCS und BAS kombiniert ist. Das von uns gefahrene Modell weist eine unverbindliche Nettopreisempfehlung von 28'550 Franken auf. Es kann also von einem guten Preis-Leistungsverhältnis gesprochen werden.
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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
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