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Nächste Instanz für Schenkkreis-MordVor dem Solothurner Obergericht wird ab kommenden Montag in zweiter Instanz über den Schenkkreis-Mord vom Juni 2009 mit drei Toten in Grenchen SO verhandelt. Alle drei Angeklagten hatten das erstinstanzliche Urteil des Amtsgericht Solothurn-Lebern weitergezogen.fajd / Quelle: sda / Donnerstag, 9. Januar 2014 / 11:38 h
Die erste Instanz hatte im Mai 2012 einen 36-jährigen ehemaligen Spitzensportler, einen 28-jährigen ungelernten Koch und eine 53-jährige Frau des mehrfachen Mordes sowie weiterer Delikte schuldig gesprochen.
Die beiden geständigen Männer sowie die Drahtzieherin wurden je zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Frau erwirkte später, dass sie vor der Verhandlung vor dem Obergericht wieder aus der Sicherheitshaft entlassen wird.
Die Frau musste sich nach der Entlassung regelmässig bei der Polizei melden und durfte die Schweiz nicht verlassen. Ihre Identitätskarte blieb beschlagnahmt.
Urteile werden teilweise oder ganz angefochten Die drei Angeklagten fechten vor Obergericht die erstinstanzlichen Urteile teilweise oder ganz an. Der ehemalige Spitzensportler verlangt vor dem Obergericht eine Reduktion des Strafmasses. Der ungelernte Koch fordert von der zweiten Instanz einen Freispruch in einem Nebenanklagepunkt sowie eine entsprechende Reduktion der Strafe. Die verurteilte Frau akzeptierte die rechtliche Würdigung des Amtsgerichtes nicht und macht einen anderen Sachtverhalt geltend.Reiche Beute erhofft Der Dreifachmord von Grenchen SO hatte sich im Juni 2009 ereignet.Die Angeklagten fordern eine Reduktion des Strafmasses. (Symbolbild) / Foto: EQ Images
Ein 60-jähriger Mann wurde mit einem Kopfschuss niedergestreckt. Seine 55-jährige Frau und die 35-jährige Tochter wurden mit Plastiksäcken erstickt. Die drei Verurteilten erhofften sich bei der in Schenkkreise verwickelten Familie in Grenchen SO fette Beute. Alle drei Täter hatten sich selber an Schenkkreisen beteiligt. Sie fanden bei der Familie jedoch lediglich 5000 Franken, 600 Euro, Modeschmuck und vier Uhren. Die Verhandlung dauert voraussichtlich die ganze nächste Woche. Die Urteile werden aber erst am 27. Januar eröffnet.
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