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Mordfall Grenchen: Vier Tatverdächtige in HaftSolothurn - Vieles deutet darauf hin, dass das Grenchner Tötungsdelikt aufgeklärt ist: Die Solothurner Untersuchungsbehörden haben vier dringend tatverdächtige Personen verhaftet. Eine von ihnen hat bereits ein Teilgeständnis abgelegt.sl / Quelle: sda / Dienstag, 23. Juni 2009 / 08:53 h
Die Solothurner Kantonspolizei geht davon aus, die mutmassliche Täterschaft ermittelt zu haben, wie sie an einer Medienkonferenz in Solothurn bekanntgab. Sie vermutet inzwischen, dass die Tat nicht von einer Einzelperson verübt wurde.
Bei den Inhaftierten handle es sich um zwei Schweizer im Alter von 24 und 32 Jahren, sagte Urs Bartenschlager, Chef der Kriminalabteilung der Solothurner Kantonspolizei. Weiter befinde sich eine 48-jährige Schweizerin in Haft.
Drei Schweizer und ein Deutscher Alle drei Schweizer stammen aus dem Kanton Aargau. Der vierte Inhaftierte ist ein 36-jähriger Deutscher aus dem Kanton Luzern. Er ist der Polizei bereits wegen Körperverletzung bekannt.Bei den Hausdurchsuchung konnte auch eine Waffe des gleichen Typs wie die Mordwaffe sichergestellt werden, so Bartenschlager. / Foto: www.so.ch
Zusätzlich war eine 62-jährige Schweizerin festgenommen worden. Weil die 62-Jährige nach Erkenntnissen der Polizei nicht am Tötungsdelikt beteiligt war, wurde sie freigelassen. Ermittlungen über Tatmotiv und Tathergang seien noch im Gange. U-Haft Das Haftgericht Solothurn hat bei drei der vier festgenommenen Personen bereits Untersuchungshaft angeordnet. Der Entscheid über die Untersuchungshaft der vierten Person fällt am Mittwoch. Die inhaftierten Personen haben die Opferfamilie gemäss Gutzwiller gekannt. Wie intensiv die Bekanntschaft gewesen sei, werde derzeit noch abgeklärt. Bei den Festnahmen am Freitag standen über hundert Polizisten der Bundeskriminalpolizei sowie der Kantonspolizeien Aargau, Luzern und Zürich im Einsatz. Bei mehreren Hausdurchsuchungen wurden Waffen sichergestellt.Tatwaffe gefunden Darunter befand sich auch eine Schusswaffe mit dem Kaliber 9 Millimeter; nach ersten Erkenntnissen ist dies die Tatwaffe. Eines der Opfer war nämlich mit einer Waffe dieses Kalibers erschossen worden. Im solothurnischen Grenchen war Anfang Juni eine ganze Familie ausgelöscht worden. Ein 60-jähriger Mann, dessen 55-jährige Ehefrau und die 35-jährige Tochter des Paares fielen einem Gewaltverbrechen zum Opfer.
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