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Hero feiert sein 125-Jahr-JubiläumLenzburg AG - Früchte und Gemüse haltbar machen: Mit dieser Geschäftsidee hat vor 125 Jahren die «Conservenfabrik» im aargauischen Lenzburg ihren Betrieb aufgenommen. Heute ist Hero ein internationaler Lebensmittelkonzern, der im Aargau Konfitüre für den Weltmarkt produziert.bert / Quelle: sda / Donnerstag, 23. Juni 2011 / 15:55 h
Die Idee, frisches Gemüse und Früchte haltbar zu machen, hatten vor 125 Jahren die zwei Schulkameraden Gustav Henckell und Gustav Zeiler. Sie gründeten 1886 die Lenzburger «Conservenfabrik» und bald lief die erste Erbsenkonservendose vom Band.
Nach nur drei Jahren starb Zeiler. Dafür wurde ein Markenname geboren: Die Anfangsbuchstaben von Henckell und des neuen Teilhabers Carl ROth ergaben «Hero». Es ist fast ein anderes Wort für Büchsen-Ravioli, Fertigrösti oder Erbsen extra-fein.
«Wir fühlen uns den traditionellen Produkten verpflichtet», sagte Arend Oetker, Verwaltungsratspräsident von Hero AG, am Donnerstag vor den Medien am Konzernsitz in Lenzburg. Der deutsche Multiunternehmer ist seit 1995 Mehrheitsaktionär der Hero-Gruppe.
Hero-Ravioli seit 1948 Bereits 1912 wurden aus Lenzburg 25 Sorten Konfitüre vertrieben, vom 500-Gramm-Glas bis hin zum 55 Kilogramm schweren Eichenholzkübel. Zum Klassiker auf Schweizer Tellern entwickelten sich die 1948 erstmals produzierten Ravioli aus der Dose und die Fertigrösti (1968). Rund 4 Millionen Dosen oder 2000 Tonnen Ravioli wurden im vergangenen Jahr verkauft.Haltbare Konserven. / Foto: Heike Grasser ex-press.ch
Doch die Ravioli wie die Rösti aus dem Beutel produziert Hero nicht mehr selbst. In Lenzburg wird vielmehr Konfitüre für die Schweiz und den Weltmarkt gekocht. «Wir exportieren unsere Portionen aus Lenzburg in alle Welt», sagte Richard Werder, General Manager Hero Schweiz. Asien sei mit Abstand der wichtigste Markt. In Hongkong werde seit Jahren eine Zweigniederlassung betrieben. Der hohe Franken komme derzeit etwas ungelegen. Neue Produktionsanlage Am Stadtrand von Lenzburg nahm der Konzern im Frühling ein modernes Produktions- und Verwaltungsgebäude in Betrieb. Die Investitionen beliefen sich auf 35 Millionen Franken. Nach der Übernahme durch Oetker vor 16 Jahren war Hero neu ausgerichtet und das Markengeschäft forciert worden. Die Zukunft von Hero liege bei der Babynahrung, sagte Stefan Heidenreich, Vorsitzender der Konzernleitung.
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