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Vasarely Go HomeParallel zur grossen Vasarely-Schau zeigt das Museum Haus Konstruktiv Zürich die Ausstellung des österreichischen Künstler Andreas Fogarasi. In seinem Projekt setzt er sich mit dem Werk von Victor Vasarely auseinander, vor allem über dessen Rezeption und Vereinnahmung durch die ungarische Kulturpolitik der späten 1960er Jahren.Mélanie Moser / Quelle: news.ch / Mittwoch, 19. März 2014 / 09:18 h
Am 18. Oktober 1969 eröffnete die Kunsthalle Budapest eine umfassende Retrospektive des international renommierten Op Art-Künstlers Victor Vasarely. Für ihn war es die bis dahin umfangreichste Ausstellung seiner Werke überhaupt. Während der Vernissage zur Vasarely-Ausstellung vollzog der ungarische Künstler János Major eine diskrete Ein-Personen-Demonstration: Sobald ein Bekannter oder Künstlerkollege vorbeikam zog er ein Schild mit der Aufschrift «Vasarely go home» aus seiner Tasche. Mit dieser Aktion wollte Major auf die Widersprüchlichkeit der Situation aufmerksam machen und den Protest der im Land gebliebenen Kulturschaffenden zum Ausdruck bringen.
Fogarasi knüpft in seinem Ausstellungsprojekt an die Vorkommnisse vom 18.
Fogarasi knüpft in seinem Ausstellungsprojekt an die Vorkommnisse vom 18. Oktober 1969 an. / Foto: Mélanie Moser
Oktober 1969 an. Das Video «Vasarely Go Home» zeigt Interviews mit Künstlern und weiteren Personen, die 1969 in die lokale Kunstszene Budapests involviert waren. Die Interviewten analysieren aus ihrer Perspektive den politisch-kulturellen Kontext dieser Zeit und kommentieren die besagte Aktion János Majors sowie auch Vasarelys Ausstellung und dessen Werke. Neun zweiflüglige, frei im Ausstellungsraum stehende Stellwände aus Marmor, sowie vier Marmorobjekte aus der Serie «Circles and Squares», ergänzen die Videoinstallation. Museum Haus Konstruktiv Selnaustrasse 25 8001 Zürich Bis 18. Mai 2014
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