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Zwei Geständnisse im Grenchner Dreifachmord

Solothurn - Der Dreifachmord von Grenchen SO ist weitgehend geklärt. Zwei Monate nach der Tat haben die beiden inhaftierten Schweizer im Alter von 24 und 32 Jahren ein Geständnis abgelegt. Noch offen ist die Rolle einer ebenfalls in Haft genommenen 48-jährigen Schweizerin.

sl / Quelle: sda / Donnerstag, 6. August 2009 / 09:21 h

Für die Klärung der genauen Tatbeiträge und der Hintergründe seien weitere Befragungen notwendig, teilte die Kantonspolizei Solothurn mit. Mit den Ermittlungen sei man jedoch «einen Schritt weiter gekommen». Die kriminaltechnischen Untersuchungen bestätigten, dass sich unter den diversen sichergestellten Waffen auch die Tatwaffe befand. Diese Waffe gehört gemäss Kantonspolizei einem der Inhaftierten.

Frau bleibt in U-Haft

Die beiden Männer hätten die Tat in den «letzten Tagen» gestanden, sagte Urs Eggenschwiler, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn, auf Anfrage. Die Rolle der inhaftierten Frau sei nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Männer bleiben in Untersuchungshaft, die nach einem Urteil des Haftgerichtes Solothurn vorerst drei Monate dauert. Die anfänglich auf sechs Wochen angesetzte Untersuchungshaft für die Frau war am vergangenen Freitag verlängert worden. Bereits nach der Festnahme hatte einer der Inhaftierten seine Beteiligung an der Tat gestanden.



Die Ermittlungen gegen die inhaftierte Frau laufen noch. /

Die Polizei schätzte seine Aussagen damals als glaubhaft ein.

Zusammenhang mit Schenkkreis noch unbestätigt

Alle drei Personen, die zwei Wochen nach dem brutalen Dreifachmord von Grenchen vom 5. Juni festgenommen wurden, wohnen im Kanton Aargau. Sie waren der Polizei bis zur Festnahme nicht bekannt gewesen. Im sogenannten Schenkkreis-Mord war eine dreiköpfige Familie getötet worden. Opfer wurden ein 60-jähriger Mann, dessen 55-jährige Ehefrau sowie die 35-jährige Tochter des Paares. Zwei der Opfer wurden erstickt, das dritte erschossen. Der getöteten Familie waren die drei Personen, die in Untersuchungshaft sitzen, nach früheren Angaben der Polizei bekannt gewesen. Ob bei der Tat ein Zusammenhang mit dem Schenkkreis besteht, an dem die Ehefrau beteiligt gewesen war, wollte Mediensprecher Eggenschwiler nicht bestätigen.

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