|
|
||||||
|
||||||
|
|
||||||
|
|
Sonova-Tochter Advanced Bionics erzielt EinigungStäfa - Der Hörgerätehersteller Sonova steht vor einer Teillösung seines Problems mit fehlerhaften Hörgeräte-Implantaten seiner US-Tochter. In einem grossen Teil der 27 offenen Gerichtsfälle mit Schadenersatzforderungen konnte eine aussergerichtliche Einigung erzielt werden.ig / Quelle: sda / Montag, 21. Oktober 2013 / 09:08 h
Konkrete Angaben zur Höhe der Zahlungen macht Sonova nicht. 2009 kaufte Sonova den Hörimplantatehersteller Advanced Bionics für umgerechnet 510 Mio. Franken. Das US-Unternehmen hatte bis zum Produktrückruf 2006 zahlreiche Hörimplantate schlechter Qualität ausgeliefert und war in der Folge mit Klagen erboster Kunden eingedeckt worden.
Nun konnte mit der Mehrheit der Kläger eine Einigung erzielt werden. Fälle, in denen minderjährige Patienten betroffen sind, müssen noch von Gerichten genehmigt werden. Über Einzelheiten der Vereinbarungen wurde Stillschweigen vereinbart. Konzernchef Lukas Braunschweiler erklärte am Montag im Gespräch mit Finanznachrichtenagentur awp, damit seien derzeit weltweit noch weniger als zehn Innenohrimplantate-Haftpflichtfälle offen. Garantiefrist läuft noch Das Problem wird Sonova auch weiterhin beschäftigten, weil die offizielle Garantiefirst für die Geräte für Erwachsene noch bis 2016 und für Kinder noch länger läuft. Braunschweiler rechnet denn auch damit, dass Garantiefälle für die fehlerhaften Cochlea-Implantate Sonova noch sechs bis sieben Jahre begleiten werden. Eingeschlossen in die am Montag veröffentlichte Einigung ist auch der Fall einer einzelnen Patientin, der Ende April von einem amerikanischen Geschworenengericht erstinstanzlich eine Schadenersatzzahlung von 7,25 Mio. Dollar (ca. Advanced Bionics hat sich mit den Klägern wegen fehlerhafter Hörgeräte-Implantate aussergerichtlich geeinigt.(Symbolbild) / Foto: Tobyotter Lizenz: CC BY-3.0
6,54 Mio. Schweizer Franken) zugesprochen worden war. Gegen dieses Urteil hatte Sonova aufgrund des hohen Schadenersatzanspruchs Einsprache erhoben. Nach dem Gerichtsentscheid erhöhte Sonova auch die zuvor im Zusammenhang mit dem Produkterückruf getätigten Rückstellungen von 52 Mio. Fr. auf 250 Mio. Franken. Fürs Geschäftsjahr 2012/13 verzeichnete Sonova deshalb einen Einbruch des Betriebsergebnisses (EBITA) um 42 Prozent. «Wichtiger Schritt» Konzernchef Braunschweiler sprach am Montag von «sehr positiven Neuigkeiten» und einem «wichtigen Schritt». Die getätigten Rückstellungen würden die gesamten Kosten decken, inklusive Anwaltskosten. 80 bis 90 Prozent der Schadensfälle werden laut Braunschweiler standardmässig durch Garantiezahlungen erledigt. Zwischen 2003 und 2006 waren laut früheren Angaben weltweit rund 4000 der fehlerhaften Geräte implantiert worden. Der weitaus grösste Teil der betroffenen Geräte wurde im Rahmen der zehnjährigen Garantiefrist explantiert und eine bedeutende Anzahl der Fälle wurde bereits in den vergangenen Monaten durch aussergerichtliche Vergleiche gelöst.
![]() «Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
|
|
|