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Kolumne


Bushs Angst vor den zwei Johns

Patrik Etschmayer / Freitag, 9. Juli 2004

. Eigentlich war es schon lange klar. John Kerry musste beinahe John Edwards als seinen Running-Mate im Präsidentschaftswahlkampf ernennen. Der smarte und eloquente Edwards war bei den Vorwahlen zur Kandidatenkür der Demokraten nicht nur der erfolgreichste Gegner von Kerry. Er war auch ein südlich-erfrischendes Kontrastprogramm zum relativ trocken wirkenden Neu-Engländer Kerry.

Wie gefährlich dieser Edwards für die Republikaner ist, zeigt sich an deren Reaktion. Während Bush noch heuchelte, er freue sich auf einen interessanten, fairen Wahlkampf, bellten die Kettenhunde seines Wiederwahl-Teams schon los. Edwards sei unerfahren, substanzlos und gehöre zu der schlimmsten Sorte von Liberalen, die es gäbe.

Kurz und gut, er sei des Postens als Vizepräsident nicht würdig.

Das Geheul ist verständlich. Denn das republikanische Gegenstück zu John Edwards heisst Dick Cheney und der schneidet in fast jedem Belang schlecht ab, wird er mit Edwards (oder einem beliebigen anderen Politiker) verglichen.

Während Edwards ein Publikum mit seinem Charme und seiner kommunikativen Art für sich einnehmen kann, wirkt der Öl-Mann Cheney kalt, schroff und unfreundlich. So brüskierte er vor kurzem sein Publikum bei einer Wahlkampfveranstaltung. Als diese seine Rede mit Applaus unterbrachen fragte er allen ernstes, ob sie nun eigentlich klatschen oder seine Rede hören wollten.

In solchen Momenten zeigt es sich, dass Dick Cheney den Wahlkampf und die Wähler als lästige Ablenkung von der Ausübung seiner Macht betrachtet. Dass Demokratie für ihn eine lästige Behinderung des Tagesgeschäftes darstellt.

Hört man sich nun unter US-Amerikanern um, zeigt sich, dass sogar stramme Republikaner Mühe mit Bush, Cheney und deren Politik bekunden. Bush hat zu viele falsche Entscheide gefällt, falsche Gründe geliefert und bisher immer noch nicht zugegeben, einen Fehler gemacht zu haben. Vor allem herrscht allenthalben das Gefühl, dass es Cheney ist, der wirklich die Fäden zieht. Und Michael Moores Film Fahrenheit 9/11 kratzt zudem heftig am Image von Bush als volksnahem Politiker und stellt ihn als Millionärssohn dar, der nur aufgrund von Geld und Beziehungen dort ist, wo er sich nun befindet.

Die Panik der Republikaner ist daher verständlich. In einem normalen Wahlkampf, der nicht vor dem Hintergrund eines zweifelhaften Krieges, eklatantem Geheimdienstversagen und einer Terrorgefahr die von den ausländischen Freunden des Präsidenten (den Saudis) ausgeht, stattfände, wäre das John-John Ticket der Demokraten wahrscheinlich zu kuschlig-nett.

Doch Bush und Cheney sind ihre eigenen grössten Feinde weil sie so offensichtlich nur auf sich selbst und ihre Vorteile bedacht sind uns ich dies je länger je mehr zeigt.

Dies ist die grosse Chance von Kerry und Edwards. Denn auch nur ein Hauch von Idealismus und Ehrlichkeit scheint vielen US-Amerikanern im Moment um ein vielfaches besser als der Schwefelhauch der Bush und Cheney schon seit Monaten zu umweht.

Das Traurige daran ist, dass nicht Kerry und Edwards so gut, sondern Bush und Cheney so schlecht sind.


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